Satzung

§ 1 Name und Sitz

Der am 19.07.1990 in Hochstedt gegründete Verein führt den Namen „SV Blau-Weiß 90 Hochstedt e.V.“ und hat seinen Sitz in Hochstedt. Der Verein ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Erfurt, Am Johannestor 23, 99084 Erfurt eingetragen.

Der Verein ist Mitglied im Thüringer Landessportbund sowie im Stadtsportbund Erfurt und erkennt die Satzungen dieser Vereinigungen an.

§ 2 Zweck des Vereines

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er dient der Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend durch Pflege der Leibesübungen.

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Politische, rassische oder religiöse Betätigungen innerhalb des Vereines sind nicht erlaubt.

§ 3 Rechtsgrundlagen

Der Verein ist juristische Person und wird im Rechtsverkehr durch seinen Präsidenten bzw. eine oder mehrere von ihm beauftragte Personen vertreten. Der Verein kann Mitglied weiterer Vereinigungen (Organisationen) sein, wenn es für die Erfüllung seiner Aufgaben von Nutzen ist. Seine Mitgliedschaft übt der Verein im Interesse der Mitgliedschaft aus. Der Verein regelt die Arbeit durch Ordnungen und Entscheidungen seiner Organe.

Grundlagen dafür sind:

  1. seine Satzung
  2. die Geschäftsordnung
  3. Jugendordnung
  4. die Finanzordnung
  5. die Wettkampfordnungen der Sportverbände
  6. die Rechtsordnungen der Sportverbände

§ 4 Mitgliedschaft

Der Verein hat:

  1. aktive Mitglieder
  2. passive Mitglieder
  3. Ehrenmitglieder

Mitglied des Vereines kann jede Person werden, die über einen guten Leumund verfügt. Angehörige des Vereines im Alter bis zu 18 Jahren gelten als Schüler.

Zur Aufnahme dieser in den Verein ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters notwendig. Personen im Alter von 14 bis 18 Jahren gelten als Jugendliche. Sie werden in Schüler- und Jugendabteilungen zusammengefasst.

Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss des Vereinsvorstandes. Zur Aufnahme ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich. Beschließt der Vorstand die Aufnahme, so hat das neue Mitglied eine Aufnahmegebühr zu bezahlen, deren Höhe die Hauptversammlung bestimmt. Die Ablehnung eines Aufnahmegesuches ist schriftlich mitzuteilen. Sie braucht nicht begründet zu werden.

Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes ernannt.

Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung, die Satzung des Vereines und derjenigen Verbände, denen der Verein selbst angehört, anzuerkennen und zu achten.
Die Satzung liegt zur Einsichtnahme im Sportlerheim bereit. Auf Verlangen ist eine Satzung gegen Erstattung der Selbstkosten beim Vorstand erhältlich.

Die Mitgliedschaft erlischt:

  1. Durch freiwilligen Austritt, der nur durch eine schriftliche Erklärung, welche per Einschreiben bis zum 31.06. bzw. 31.12. des jeweiligen Kalenderjahres erfolgt.
  2. Durch Tod.
  3. Durch Ausschluss aus dem Verein.
    a. Der Ausschluss kann nur durch den Vorstand beschlossen werden, wenn das Mitglied trotz Mahnung mit der Bezahlung vom Mitgliedsbeitrag für eine Zeit von mindestens sechs Monaten im Rückstand ist.
    b. Bei groben Verstoß gegen die Vereinssatzung oder die Satzung eines Verbandes, dem der Verein als Mitglied angehört.
    c. Wenn sich das Vereinsmitglied unehrenhaft verhält oder das Ansehen des Vereines oder seines Verbandes, dem der Verein angeschlossen ist, durch Äußerungen oder Handlungen herabsetzt.

    Der Ausschluss ist dem Mitglied per Einschreiben mitzuteilen.
    Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied ein Berufungsrecht nur an die Hauptversammlung zu.
    Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an den Verein.
    Die Einrichtungen des Vereines dürfen durch ausgeschlossene Mitglieder nicht mehr benutzt werden.
  4. Vereinswechsel
    a. Vereinswechsel mit und ohne weitere Mitgliedschaft im Verein
    b. Vereinswechsel bedürfen der schriftlichen Abmeldung per Einschreiben.
    c. Bei einem Vereinswechsel nach dem 31.05. eines jeden Jahres erfolgt keine Zustimmung zum Vereinswechsel. Dann tritt die Satzung des TFV §17 der Spielordnung in Kraft.

§ 5 Organe des Vereines

Die Organe des Vereines sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. die Hauptversammlung
  3. der Vorstand
  4. die Kassenprüfer

§ 6 Vorstand, Zusammensetzung, Aufgaben, Zuständigkeiten

Mitglieder des Vorstandes sind:

  1. Präsident
  2. 1. Stellvertreter – Abteilungsleiter Fußball
  3. 2. Stellvertreter – Abteilungsleiter Nachwuchs
  4. Kassierer
  5. Schriftführer
  6. Verantwortlicher Organisation von Veranstaltungen
  7. Verantwortlicher für Sponsoren und Öffentlichkeitsarbeit

Der Vorstand wird für die Dauer einer zweijährigen Legislaturperiode gewählt.

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr.

Die Amtszeit des alten Vorstandes endet am 31. Dezember des Jahres, indem durch Neuwahlen ein neuer Vorstand gewählt wurde.

Mehrfachfunktionen sind zulässig, d. h., eine Person kann mehrere Funktionen innehaben. Die Stärke des Vorstandes muss mindestens fünf und darf maximal sieben Personen betragen. Bei Stimmengleichheit im Fall eines Sechs-Personen-Vorstandes entscheidet die Stimme des Präsidenten. Die Kandidaten für den Vorstand sind mit einfacher Mehrheit an der Wahl teilnehmenden Mitglieder gewählt. Sollten mehr als sieben Personen diese einfache Mehrheit erreichen, scheidet der Kandidat mit der geringsten Stimmenzahl aus.

Gleichzeitig mit der Wahl des Vorstandes sind zwei Kassenprüfer zu wählen, die nicht Mitglieder des Vorstandes sein dürfen. Ihre Amtszeit beträgt zwei Jahre und endet zum 31, Dezember des Jahres, indem durch Neuwahlen zwei neue Kassenprüfer gewählt wurden.

Der Verein wird vertreten durch den Präsidenten und bei dessen Abwesenheit durch den 1. Stellvertreter, jeweils einzeln. Im lnnenverhältnis gilt jedoch, dass der 1. Stellvertreter nur bei Abwesenheit des Präsidenten vertreten darf.

Der Vorstand ist für seine Tätigkeit vor der Mitgliederversammlung verantwortlich.

§ 7 Mitglieder- und Hauptversammlungen

Der Vorstand hat das Recht, bei Bedarf jederzeit eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn er dies im Interesse des Vereines für erforderlich hält. Auf schriftlichen Antrag von 1/3 aller Vereinsmitglieder ist der Vorstand zur Einberufung der Mitgliederversammlung verpflichtet.

Jeweils am Ende der Legislaturperiode findet eine ordentliche Hauptversammlung statt. Sie ist vom geschäftsführenden Vorstand einzuberufen.

Die Einberufung erfolgt mindestens zwei Wochen zuvor schriftlich unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung.

Die Tagesordnung soll folgende Punkte enthalten:

  1. Begrüßung
  2. Feststellung der Tagesordnung
  3. Jahresbericht des Präsidenten
  4. Bericht der Abteilung ….
  5. Bericht der Abteilung ….
  6. Kassenbericht
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Aussprache über die Berichte
  9. Ehrungen
  10. Anträge
  11. Entlastung des alten Vorstandes
  12. Neuwahlen
  13. Jahresplanung/ Vorschau auf Vereinsaktivitäten
  14. Schlussbemerkungen

Anträge zur Haupt- und Mitgliederversammlung müssen spätestens eine Woche vor der Haupt- bzw. Mitgliederversammlung abgegeben werden. Verspätet eingehende Anträge werden nicht mehr auf die Tagesordnung gesetzt. Ausgenommen hiervon sind Dringlichkeitsanträge, die mit dem Eintritt von Ereignissen begründet werden, welche nach Ablauf der Antragsfrist eingetreten sind. Die Hauptversammlung wird geleitet vom Präsidenten, im Falle dessen Verhinderung von einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes.

Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder erforderlich. Wird eine Satzungsbestimmung, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, neu gefasst, neu eingefügt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.
Über den Verlauf der Hauptversammlung, insbesondere die Beschlüsse, ist ein Protokoll zu führen, das vom Schriftführer und vom Präsidenten zu unterzeichnen ist.

§ 8 Mitgliedsbeiträge

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird durch die Hauptversammlung festgesetzt. Ehrenmitglieder sind von der Bezahlung eines Mitgliedsbeitrages befreit. Mit Vollendung des 65. Lebensjahres ist das betreffende Mitglied beitragsfrei.

Der Mitgliedsbeitrag, ist als Jahresbeitrag bis zum 31. März jeden Jahres an den Verein zu zahlen. Bei Beiträgen, die nicht spätestens drei Monate nach Fälligkeit bezahlt sind, kann eine Mahngebühr erhoben werden. Die Höhe der Gebühr wird vom Vorstand festgesetzt

Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühr:

  • Aktive Mitglieder bis 18 Jahre: 2,50 €/Monat
  • Aktive Mitglieder ab 18 Jahre: 5,00 €/Monat
  • Arbeitslose/Mitglieder im Grundwehrdienst/Studenten/Schüler und passive Mitglieder: 2,50 €/Monat
  • Aufnahmegebühr: 2,50 € / Monat
  • Passgebühr: entsprechend der Gebührenordnung des TFV, sind Passgebühren mit der Aufnahmegebühr zu entrichten

§ 9 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Es beginnt am 01. Januar und endet am 31. Dezember.

§ 10 Strafbestimmungen

Sämtliche Vereinsmitglieder unterliegen, von dem unter § 4 genannten Ausschluss abgesehen, einer Strafgewalt. Der Vorstand kann Ordnungsstrafen (Verweise und dergleichen) sowie Geldstrafen verhängen gegen jedes Vereinsmitglied, das sich gegen die Satzung, das Ansehen, die Ehre oder das Vermögen des Vereines vergeht. Gegen den Beschluss des Vorstandes ist ein Rechtsmittel an die Hauptversammlung zulässig.

§ 11 Haftung

Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für die bei den sportlichen Veranstaltungen etwa eintretenden Unfälle oder Diebstähle auf dem Sportplatz und in den benutzten Räumen des Vereines.

§ 12 Auflösung des Vereines

Die Auflösung des Vereines kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt wird.
Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von 3⁄4 der erschienen Mitglieder. Für den Fall der Auflösung bestellt die Hauptversammlung zwei Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereines abzuwickeln haben.

Bei der Auflösung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 13 Ehrungen

Auf Vorschlag des Vorstandes können für verdienstvolle Mitglieder Ehrungen in Form von Sachpreisen vorgenommen werden.

§ 14 Inkrafttreten der Satzung

Die Satzung des Vereines wurde in der vorliegenden Form am 09.04.1999 in der Mitgliederversammlung des Vereines beschlossen. Die Satzung ist damit in Kraft.

Satzungsänderungen treten mit Beschlussfassung in Kraft.

Am 04.01.2008 wurde die Satzung mit Beschlussfassung der Mitglieder und Hauptversammlung geändert.